Die Band

Hanspeter Bader

Gitarre, Bass, Gesang


Irgend wann an der Grenze des Erinnerungsvermögens (1957?) habe ich mal am Radio etwas gehört, was sich "Rock and Roll" nannte (Peter Kraus?) und seit dem ersten Song, den ich 1963 von den Beatles hörte, wusste ich definitiv - das will ich auch machen. Die erste Gitarrenstunde nahm ich dann 1967

 

In den 70ern gab es mal einen Song mit der Textzeile: "Rock and Roll, I gave you all the best years of my life, but I was always just one step behind you". Leider wurde dieser Satz zu meinem Motto

 

Mehr als nur einen Schritt bin ich natürlich hinter meinen Gitarrero-Vorbildern wie George Harrison, Eric Clapton, Ritchie Samborra, Albert Lee, Steve Howe, Steve Morse und vor allem Martin Stamm. Aber ich arbeite weiterhin daran. Seit 1999 bin ich (nebst anderen temporären Projekten) mit dieser Seniorentruppe namens COOLCHANGE unterwegs

Gilbert Hutter

Gitarre, Bass, Gesang


Drei "Gs" begleiten mein Leben seit 1955: Gilbert, Gitarre und Glück.Glück und Freiheit der Jugend lebte ich in vollen Zügen: Mit 14 zog ich daheim aus, fand stets die schönsten Häuser mit Plumpsklo, lebte über ein Jahr im Big Sky Country Montana, hoppte auf offenen Güterwagen hinab nach Denver, tanzte mit den (beinahe noch) Kannibalen im Hochland von Papua, festete fast sechs Tage auf der Transibirischen Eisenbahn, pilgerte zum Sonnenaufgang auf den Fuji, trieb mit dem Kanu auf dem Missouri...- und immer war eine Gitarre mit dabei

 

Zur richtigen Zeit habe ich dann meine Frau getroffen (die bescht wo gits!) und zusammen verbrachten wir mit 50 Kühen einen Alpsommer auf einer Bündner Alp - da gibts ja bekanntlich keine Sünd, dafür gabs ein Kind. So schrumpften wir unsere Weltreisepläne zu einer viermonatigen Hochzeitsreise in den USA und wurden brav in Altstätten sesshaft. Hier geniessen wir den Alltag mit vier wirklich tollen Kindern, mit denen wir aber dennoch monatelange Motorhomeferien in Amerika, Spanien, Kanada und Neuseeland erleben durften

 

Auch meinen anderen Leidenschaften, dem Bergsteigen (vom Muntliger Bergli über Biancograt über Mont Blanc bis Kili), Fernwandern (von Flums bis Nizza) und Velofahren darf ich immer wieder frönen.

René Morf

Gitarre, Bass, Gesang


Ich bin seit anfangs 2007 bei COOLCHANGE, der frühpensionierte Suva-Mensch. Obwohl ich bereits seit rund 40 Jahren eine Gitarre besitze (früheres Niveau: "Lady in Black"), spiele ich dieses Instrument eigentlich erst seit 2007, also seit Eintritt bei COOLCHANGE

 

Musik war schon immer sehr wichtig für mich. Ein Nachbar (der erste mit langen Haaren!) führte mich vor langer, langer Zeit zu Bee Gees, Dave Dee Dozy Beaky Mick & Tich (!), Beatles, Stones und zu anderen Grössen der damaligen Zeit. Es folgte die Musik von Woodstock und das erste Konzert dann im zarten Alter von 15 (endlich auch mit schulterlangen Haaren): Deep Purple und Golden Earring 1971 im Eisstadion Wetzikon (die Eltern kamen mich nach dem Konzert abholen - na ja...)

 

 

 

Roger Wild

Keyboard, Mundharmonika, Flöte, Sax, Gesang


Mein Vater Selig war ein talentierter Pianoplayer mit Vorliebe für die klassische Musik. Gerne hätte er mich in diese Richtung gefördert. Noten lesen? Nichts für mich! Aber, seine flotten „Boogie woogie’s“, die er bei speziell feucht-fröhlichen Anlässen über die Tasten fegte, beeindruckten mich stark! Bald spielte ich Songs von den Eagles, Elton John und den Beatles. Er ließ es geschehen und sagte sich wohl:  „let it be“…

 

Der Music-Virus befiel mich jedoch früher. „Uf dr Chilbi“ erhielt ich als 4-jähriger Knirps von meiner Mutter eine neongelbe Plastik Mundharmonika. Damit nervte ich Haus und Hund. Das kleine Ding förderte meine Lunge zu einem leistungsfähigen Blasbalg, der mir auch beim Laufsport zu Gute kommt. Heute bin ich mit hochwertigen Mundharmonikas ausgestattet. Eine feine Selektion von Blues Harp begleitet mich zu den Proben und Gigs!

E-Piano,  Saxophon, Irish Tin Whistle und Blues Harp sind die Instrumente die ich bei COOLCHANGE einbringe. Am liebsten abwechselnd und gleichzeitig, sozusagen cool-change. Wenn dies nicht reicht dann singe ich halt auch mal einen Song, aber das überlasse ich doch eher Gilbert und Hampi. Man mag nun sagen:  „Weniger ist Mehr“?  Meine Antwort: in der Abwechslung liegt die Würze und gestaltet die Variation unseres Repertoires in die Stilrichtungen welche uns allen zusagt

 

COOLCHANGE bedeutet für mich Spass haben unter guten Freunden. Uns musikalisch zu Neuem anspornen bringt viel Spass. Wenn uns dabei sporadisch ein zufriedenes oder sogar begeistertes Publikum beklatscht ist das unser Lohn für das Herumtragen der vielen Instrumente

 

 

Karl (Charly) Müller

Schlagzeug


Als ich mit 16 Jahren den pulsierenden Groove von Art Blakey bei den Jazz Messengers hörte, spürte ich: das Leben ist Rhythmus. Immer aber als Kommunikation mit Melodiemusikern. Als ich 23 war fand ich: ein Schlagzeug muss her. Spielte dann als Amateur, der ich heute noch bin, in diversen Gruppen in der Schweiz und Deutschland. Dann hinderten mich Studium und Beruf am Drummen. Mit 62 nahm ich dann im Hinblick auf die Pensionierung Schlagzeugunterricht und erhielt durch Vermittlung jenes Lehrers die coole Chance auf begleitetes Trommeln bei COOL CHANGE

 

Nach einer Pause bin ich nun wieder bei diesen begeisterten und begeisternden Musikern und hoffe, noch ein paar Jahre intakt sein zu dürfen

 

 

 

Markus Kunz

Schlagzeug


Wie bei den meisten fanden meine ersten Schritte in der Welt der Musik in der Schule statt. Ich konnte zwar super Klatschen, aber Singen konnte ich tatsächlich nie und dies hatte man mir im Musikunterricht per Benotung auch unmissverständlich und schriftlich mitgeteilt. Die sowieso obligatorische Flöte stellte sich als holzgewordenes Instrument zur Folterung meiner Mitmenschen und Haustiere heraus und mein musikalisches Talent schien langsam aber sicher in einem Meer von für mich kryptischen Noten den langsamen, qualvollen Ertrinkungstod zu ereilen. Trotzdem, auch in der Zeit, in der das Pubertieren zu meiner bevorzugten Vollzeitbeschäftigung wurde, konnte ich die Finger nicht von Instrumenten lassen. Und trotzdem, dass ich am Klavier nicht gänzlich unbegabt war, habe ich mich dazu entschlossen ein Instrument zu erlernen, welches keine Fähigkeiten zum Notenlesen voraussetzt; Schlagzeug

 

Zumindest redete ich mir das 25 Jahre lang erfolgreich selber ein. Und mit erfolgreich meine ich, dass ich das Bumm und das Tschak heute über längere Zeit in der richtigen Reihenfolge abarbeiten kann, ganz ohne Pädagogik und dem nichtfundierten Halbwissen, wo bei einem Notenblatt unten und oben ist. Das reicht zwar immer noch nicht für eine Rockstarkarriere in Saus und Braus, aber vielleicht hab ich mal genug Taschengeld zusammen, dass ich einen Fernseher aus einem Hotelzimmer schmeissen kann. Aktuell reicht's leider nur für einen Fön und nach meiner eigenen Einschätzung prallt der einfach vom Fenster ab, egal mit wieviel Schwung ich so ein Haartrockungsgerät dagegen schleudere

 

Man wird halt nicht von heute auf morgen ein Lemmy Kilmister, sowas braucht jahrelange Übung. Genau wie (m)ein Instrument